Als amtierende Süddeutsche Meisterin in der Gewichtsklasse -70 kg reiste Jasmin Heinz aus Leinfelden am 4. März zu den Deutschen Jugendmeisterschafen im Judo nach Herne.

In der ersten Runde wartete mit der Berlinerin Bandit, eine unbequeme Gegnerin, die bereits ein DJB-Sichtungsturnier gewonnen hatte, auf Jasmin. Durch einen sehr kontrollierten Griffkampf und eine gute Zugkraft der Arme ließ die junge Leinfelderin ihrer Kontrahentin keine Chance und brachte sie mit zwei schnellen Wurfansätzen zu Boden.

Wojta aus Itzehoe hat in der zweiten Runde das Nachsehen, als Jasmin einen Bilderbuchwurf durchzog, der mit vollem Punkt bewertet wurde.

Gegen ihre Dauerrivalin Grzesiek aus Nordrheinwestfalen entwickelte sich der erwartet spannende Vergleich, bis sich Jasmin mit einer großen Innensichel durchsetzen konnte.

Im Halbfinale wartete mit Schneider aus Berlin eine Nationalkader-Kämpferin. Jasmin begann fulminant mit einem großen, tollen Wurf, den der Kampfrichter leider unterbrach, um ihrer Gegnerin für einen verbotenen Griff eine kleine Strafe zu geben. Die Leinfelderin übte weiter Druck auf Schneider aus und drängte ihr eine zweite Bestrafung auf. In einem tollen Kampf musste sich Jasmin leider durch eine Unaufmerksamkeit im Bodenkampf geschlagen geben und unterlag in einem harten Würgegriff der späteren deutschen Meisterin.

Jasmin benötigte eine Weile, um die Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft wegzustecken. Im Kampf um den Bronzeplatz machte Jasmin mit Richter aus Brandenburg kurzen Prozess, warf sie innerhalb der ersten Minute zweimal auf den Rücken und sicherte sich Platz 3. Jasmin Heinz vertrat das Leinfelder Judo hervorragend und fiel in Herne durch schöne Wurftechniken auf.

Herzlichen Glückwunsch zur ersten Medaille auf deutscher Ebene!

 

 

 

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