Unter mehr als 540 Judoka aus 31 Nationen war Jasmin Heinz vom TSV Leinfelden die einzige deutsche Starterin in Cluj. Sie kämpfte in der Gewichtsklasse -70 kg und musste sich dort überwiegend mit der osteuropäischen Konkurrenz messen.  Nach einem Freilos startete Jasmin gegen die Weißrussin Huryna, die sie nach einer kurzen Abtastphase mit vollem Punkt auf das Kreuz legte. Ihre nächste Gegnerin Czerlau aus Ungarn entpuppte sich als erwartet unbequem. Die kleinere kompaktere Gegnerin versuchte ständig Gegendrehbewegungen, die Jasmin aus dem Rhythmus brachten. Die junge Leinfelderin ging an ihre Grenze und musste sich schließlich in der Verlängerung durch einen Konter geschlagen geben. Nach einem sicheren Sieg über die Italienerin Notti, folgte mit der Slowakin Gersiova ein harte Gegnerin, die bereits einen Eurocup gewonnen hatte. Jasmin setzte die Slowakin zwar hart unter Druck und zwängte ihr zwei Strafen auf. Diesmal reichte es für die Leinfelderin noch nicht zu einem Sieg. Sie musste letztlich im Haltegriff liegend den Sieg der Gegnerin akzeptieren. Mit Platz 7 deutete Jasmin wieder einmal ihre Möglichkeiten an.

Am Folgetag nahm Jasmin gemeinsam mit ihrer Schwester Liane beim internationalen Trainingscamp in Cluj teil. Beide fühlten ihrer internationalen Konkurrenz etwas auf den Zahn. Sie konnten tolle Übungskämpfe mit starken internationalen Partnerinnen durchführen. Weiter so!

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